Blue Port Hamburg

Dank des Lichtkünstlers Michael Batz taucht der Hamburger Hafen wieder einmal – diesmal zwischen dem 4. bis 13. September – in blaues Licht. Sein Höhepunkt findet die Installation in den Cruise Days 2015 – 7 große Kreuzfahrtschiffe geben vor einmaliger Kulisse eine Parade ab. Doch wie kann man diese einzigartige Stimmung einfangen? Ein paar Eindrücke.

Lichtkunst

Letztes Jahr hatte ich irgendwie kein gutes Händchen, spannende Hafenmotive im Blue Port einzufangen, das wollte ich diesmal ändern. So machte ich mich mehrere Abende auf den Weg, um das Blau im Hafen festzuhalten. Vor manchen Sehenswürdigkeiten waren die Schaulustigen jedoch so dicht gedrängt, da hätte man Stunden vorher sein Handtuch auslegen müssen. Aus eigener Erfahrung hätte auch das nicht gereicht. Das nächste Mal nehme ich Trassierband mit 🙁

Ich mag solche großen Veranstaltungen überhaupt nicht. Wir sind ja inzwischen weit weg von einer modernen Höflichkeit, wo man den anderen vorlässt. Nein, heute ist der Tenor, ich darf hier auch stehen, und ich darf mich auch vor Deine Kamera stellen, selbst wenn Du schon zig Stunden vor mir da warst. Und man muss dauernd aufpassen, dass einem niemand gegen das Stativ trampelt. Das nervt.

Auf dem Weg zum Chilehaus wimmelt es nur von Fotografen. Ich nehme besonders Fotografen älteren Jahrgangs war, die ihr 70er-Jahre-Stativ hervorgekramt haben. Scheinbar möchte jeder sein blaues Andenken mit nach Hause nehmen …

Der Blue Port ist ein schönes Ereignis, und es macht Spaß, die Sehenswürdigkeiten mal in einem anderen Licht zu fotografieren. Für diese Zeit muss man dann auch akzeptieren, dass Massen von Schaulustigen mit ihrem Handy oder dem Blitz der Kompaktkamera ins Motiv springen. Die CruiseDays selbst sind ein beeindruckendes Lichtspektakel – auch wenn einige Stimmen zurecht behaupten, vom Umfang der Veranstaltung her mit den LiveBands, Bühnen, Events und vielen Futterbuden riecht das nach einem zweiten Hafengeburtstag.

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